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Hierzulande: Grünes Licht für
Hinweisaufkleber der Opferhilfe im Neißeverkehr
Guben, 25. April 2012
Zuerst schien es so, als würde eine breit angelegte Informationskampagne
der Opferhilfe "Weisser Ring e.V." in den Linienbussen der Neißeverkehr
GmbH nicht zustande kommen. Daraufhin wandte sich die Landtagsabgeordnete
Monika Schulz-Höpfner (CDU) an den Landkreis, um den Sachverhalt erneut
prüfen zu lassen. Gestern signalisierte das Forster Kreishaus grünes Licht
für die Aktion.
Monika Schulz-Höpfner hierzu: "Ich begrüße die Anbringung von
Hinweisaufklebern des "Weissen Ring e.V." in den Linienbussen der
Neißeverkehr GmbH ausdrücklich. Die öffentliche und deutlich sichtbare
Anbringung der Kontaktdaten der Hilfsorganisation soll Kriminalitätsopfern
und ihren Familien ein schnelles Hilfsangebot unterbreiten. Es ist bereits
eine erste Hilfe zu wissen, wo man Rat finden kann. Der besondere Dank
gilt Landrat Harald Altekrüger für seine Unterstützung, den
Mehrheitseigentümer des Verkehrsbetriebes umzustimmen. Durch eine
gemeinsame Aktion von Landkreis und Verkehrsbetrieb wurde eine Einigung
jetzt möglich." Mit der Hinweisaufkleber-Aktion folgt Spree-Neiße dem Beispiel anderer
Städte und Landkreise wie Cottbus und Oberhavel.
Abgeordnete
befragt Landesbauernverband zum Thema "Landfraß durch Tagebau"
Guben, 13. April 2012
Am 08. Februar 2012 führte der Ausschuss für Wirtschaft des Brandenburger
Landtages gemeinsam mit dem Ausschuss für Umwelt, Gesundheit und
Verbraucherschutz eine Anhörung zum Entwurf der Energiestrategie 2030
durch. Unter den insgesamt 30 Anzuhörende kam auch der Landesbauernverband
zu Wort. Da sich der Brandenburger Bauernverbandes sehr unklar zum Thema
des Flächenverbrauchs durch den Braunkohlenabbau in der Lausitz
positioniert hat, fragte die Landtagsabgeordnete Monika Schulz-Höpfner
(CDU) nach. Dieser Tage traf das Antwortschreiben des Bauernverbandes zum
Thema "Landfraß durch Tagebau" bei der Abgeordneten ein.
(Antwortschreiben hier)
Monika Schulz-Höpfner: "Es ist schon erstaunlich, dass der Bauernverband
auf der einen Seite eine Petition "Stoppt den Landfraß" unterstützt, auf
der anderen Seite die Flächennutzung durch den Braunkohlenabbau aber
relativ gelassen als Notwendigkeit hinnimmt. Obwohl bekannt ist, wie
schwierig eine nachhaltige Bewirtschaftung aufbereiteter Flächen für die
Landwirtschaft ist. Für den Verweis, wie schlimm die Situation allerdings
für die durch den Braunkohlenabbau gefährdeten Dörfer und ihre Bewohner
ist, möchte ich mich als Betroffene bedanken. Unklar bleibt, wie der
Bauernverband mit diesem Thema umgeht, welches auch viele Landwirte direkt
betrifft. Dabei nur auf den finanziellen Ausgleich zu schauen, scheint mir
sehr kurz gedacht."
Hierzulande: Infrastrukturminister im Gespräch mit Tagebaurandbetroffenen
Groß Gastrose & Grießen, 29. März 2012
Der Brandenburger Landwirtschafts- und Infrastrukturminister Jörg
Vogelsänger (SPD) war am Donnerstag auf Einladung der Abgeordneten Monika
Schulz-Höpfner (CDU) in Groß Gastrose und Grießen unterwegs. Thema des
Besuchs waren die direkten und indirekten Auswirkungen der
Tagebaurandbetroffenheit auf Mensch und Natur. Am Abend kamen die
betroffenen Bürgerinnen und Bürger sowie Ortsbeiräte mit dem Minister im
Grießener Gemeindezentrum direkt ins Gespräch.
Monika Schulz-Höpfner: "Ich erwarte, dass Minister Vogelsänger die ganz
konkreten Sorgen, Nöte und Veränderungsforderungen der Betroffenen am
Tagebaurand ernst nimmt und sich dafür einsetzt, dass es hier tatsächlich
nachhaltig Veränderungen gibt. Ich hoffe die Landesregierung denkt
intensiv über meinen Vorschlag zur Einrichtung einer Schlichtungsstelle
Bergschaden für Brandenburg zwischen Bergbaubetreibenden und betroffenen
Bürgern nach."
Hierzulande: 7. Stammtisch der
Unternehmerinnen diskutiert Energiepolitik
Forst, 15. März 2012.
Der 7.
Unternehmerinnen-Stammtisch im Landkreis Spree-Neiße fand unter dem Motto
"Frauen gestalten die Zukunft der Region" statt. Die Veranstaltung wurde
im Rahmen der Brandenburgischen Frauenwoche gemeinsam von der
CDU-Landtagsabgeordneten Monika Schulz-Höpfner und der
Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises, Kerstin Kossack, initiiert.
Petra
Meyer vom DGB Berlin-Brandenburg stellte den Zuhörerinnen Erkenntnisse aus
dem Projekt "Erneuerbare Energien - ein Arbeitsmarkt für Frauen" vor. Hier
gilt es, durch Verbesserungen der Rahmenbedingungen mehr Frauen für diesen
zukunftsfähigen Arbeitsmarkt zu interessieren. Monika Schulz-Höpfner: "Es
muss uns noch stärker gelingen, Frauen und Mädchen die Scheu vor
technischen Berufen zu nehmen. Die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten
im Bereich der erneuerbaren Energien sind auch für junge Frauen
interessant, die studieren wollen." Anschließend informierte Olaf Lalk,
Beigeordneter in der Kreisverwaltung, über den aktuell vorliegenden
Entwurf zur Fortschreibung der Kreisentwicklungskonzeption 2020 des
Landkreises. Neben wichtigen Themen wie den Auswirkungen des
demographischen Wandels und die wirtschaftliche Entwicklung im ländlichen
Raum stand auch die Energiepolitik im Mittelpunkt der Diskussion. Zur
Braunkohleförderung und dem geplanten Aufschluss neuer Tagebaue in der
Lausitz gab es in der Runde unterschiedliche Meinungen. Auch die Vor- und
Nachteile im Bereich der Erneuerbaren Energien wurden beraten. Die
Teilnehmerinnen waren sich einig, dass die Diskussion zur Energiepolitik
auf Kreisebene und die Auswirkungen auf die Lebensqualität der Bürger
fortgesetzt werden muss. Zudem sei es erforderlich, die Bürgerinnen und
Bürger viel zeitiger und umfassender in Entscheidungsprozesse einzubinden.
Der Abend klang mit einer gemütlichen Gesprächsrunde aus.
Hierzulande: Deutsche und
polnische Gemeinden gemeinsam gegen neue Tagebaue
Schenkendöbern, 10. März 2012.
Die partnerschaftlich verbundenen Gemeinden Schenkendöbern und Gubin (poln.
Kreis Krosno Odr.) sind durch Tagebauplanungen beiderseits des
Grenzflusses Neiße bedroht. Aus diesem Anlass traten sich am Sonnabend in
der Interkulturellen Stätte in Sembten die Mitglieder beider
Gemeindevertretungen zu einer ersten gemeinsamen und öffentlichen
Gemeinderatssitzung. Die Teilnehmer informierten sich über den aktuellen
Stand der Tagebauplanungen in beiden Gemeinden und beschlossen eine
gemeinsame Erklärung zur weiteren Zusammenarbeit im Kampf gegen neue
Tagebaue. Gast Monika Schulz-Höpfner (MdL) sagte auf der Veranstaltung:
"Der gemeinsame Erfahrungsaustausch und die Zusammenarbeit der Gemeinden
sind wichtig und sollte fortgeführt werden. Wir sind eine
Schicksalsgemeinschaft und sollten unser Schicksal daher gemeinsam in die
Hände nehmen. Das ist wichtig, denn unsere beiden Heimatländer sind
Mitglieder in einer gemeinsamen Europäischen Union und die Energiefrage
ist eine der größten Herausforderungen, vor denen Europa steht."
Hierzulande: Toleranz, Vielfalt
und Demokratie im Landkreis stärken
Forst, 01. März 2012.
Das Bundesprogramm
"TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN" des Bundesministeriums für Familie,
Senioren, Frauen und Jugend zielt darauf ab, ziviles Engagement,
demokratisches Verhalten und den Einsatz für Vielfalt und Toleranz zu
fördern. Der Landkreis Spree-Neiße wurde in dieses Bundesprogramm
aufgenommen und ist nun dabei, einen Lokalen Aktionsplan umzusetzen.
Auf einer Pressekonferenz am Donnerstag wurde der Lokale Aktionsplan
(mehr) der breiten
Öffentlichkeit vorgestellt. Der Kreistag hatte dem Entwurf am Tag zuvor
mit großer Mehrheit zugestimmt. Die Kreistagsabgeordnete Monika
Schulz-Höpfner (MdL) unterstrich in ihrer Rede die Unterstützung der
CDU-Fraktion im Kreistag Spree-Neiße für den Aktionsplan. Sie warb
zugleich für ein mehr an Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger gegen
Politikverdrossenheit.
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